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Juli 2020
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5 Jahre 7 Monate her - 5 Jahre 7 Monate her #659
von Fizzy Lemon
Juli 2020 wurde erstellt von Fizzy Lemon
Die drei Worte für Juli 2020 sind:
- Cha Cha Cha
- Leihfristende
- Urlaub
Letzte Änderung: 5 Jahre 7 Monate her von Fizzy Lemon.
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5 Jahre 7 Monate her #661
von Fizzy Lemon
Fizzy Lemon antwortete auf Juli 2020
Mir klebte schon das Jacket am Rücken, weil der Abend so schwül war. Dennoch ließ ich es mir nicht nehmen mit meiner Frau eine kesse Sohle aufs Parkett in der Hotelbar zu legen. Schließlich soll sie ihren Urlaub genießen. Wobei sich der Genuß wohl in Grenzen halten dürfte, denn mit mir zu tanzen kommt eher einer Strafe als einem Vergnügen gleich. So wackelte ich mit ihr den Cha Cha Cha, ließ dabei meinen Hintern wie eine Hämorrhoidenschaukel hin und her schwingen und versuchte - ja, ehrlich, ich versuchte es wirklich! - ihr nicht auf die zarten Füße zu treten. Das war gar nicht so einfach, weil die Lackschuhe, die ich mir ausleihen musste, etwas zu groß waren. Tja, hätte ich wohl beim Packen der Koffer besser aufgepasst. Den Anzug packte ich ein, die Schuhe durften daheim bleiben und aufpassen, dass keiner in unserer Abwesenheit das Haus klaut.
Das Funkeln in ihren Augen und ihr strahlendes Lächeln zeigte dennoch, dass sie ihren Spaß hatte. Selbst mit einem Kerl wie mir, der in zu großen Schuhen wie ein besoffener Tanzbär daher wackelte. Aber was macht man nicht alles für seine Angebetete? Und so vergaßen wir die Zeit, schlurften angetütelt in unser Hotelzimmer, wo wir noch eine heiße - nicht schwüle - Nacht verbrachten. Erst am nächsten Tag dachte ich daran, die Clownsschuhe - als solches sah ich sie nun an - wieder zurückzugeben. Der Aufpreis zur Leihgebühr, den ich entrichten musste, weil das Leihfristende schon überschritten war, war saftig und erschreckte mich sogar, auch wenn ich es mir nicht anmerken ließ. Trotzdem mürrisch zückte ich meine Kreditkarte, bezahlte und begab mich in das Restaurant, wo mich das Frühstückbuffet erwartete.
Das Funkeln in ihren Augen und ihr strahlendes Lächeln zeigte dennoch, dass sie ihren Spaß hatte. Selbst mit einem Kerl wie mir, der in zu großen Schuhen wie ein besoffener Tanzbär daher wackelte. Aber was macht man nicht alles für seine Angebetete? Und so vergaßen wir die Zeit, schlurften angetütelt in unser Hotelzimmer, wo wir noch eine heiße - nicht schwüle - Nacht verbrachten. Erst am nächsten Tag dachte ich daran, die Clownsschuhe - als solches sah ich sie nun an - wieder zurückzugeben. Der Aufpreis zur Leihgebühr, den ich entrichten musste, weil das Leihfristende schon überschritten war, war saftig und erschreckte mich sogar, auch wenn ich es mir nicht anmerken ließ. Trotzdem mürrisch zückte ich meine Kreditkarte, bezahlte und begab mich in das Restaurant, wo mich das Frühstückbuffet erwartete.
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- Hasal
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5 Jahre 7 Monate her #663
von Hasal
Hasal antwortete auf Juli 2020
Oh endlich hat der lang geplante Urlaub begonnen und uns wurden gleich einige Angebote vor gelegt. Leider klappte es vorher ja nicht, da Corona
überraschend überall ausgebrochen war und vieles dadurch in Wasser fiel.
Es wurde uns ein Flyer überreicht , wo wir zu den Tanzabenden eingeladen wurden. Wir fragten natürlich , was da so im Angebot war und man erzählte uns, Twist, Cha Cha Cha und Wiener Walzer. Oh wir freuten und riesig, da tanzen ein großes Hobby von uns war.
Am Tag nutzen wir natürlich auch den Strand mit zum sonnen und baden. Aber wir gingen auch in Museums und Bibliotheken unsere Neugier zu stillen. In der Bibliothek fiel mir doch gleich ein Buch auf und ich schaute genauer hin. Oh, dann kam die Erinnerung, oh das ist das Buch was ich zu hause habe und voll vergessen, dieses wieder ab zu geben. Das Leihfristende war schon länger überschritten, oh oh.
]
überraschend überall ausgebrochen war und vieles dadurch in Wasser fiel.
Es wurde uns ein Flyer überreicht , wo wir zu den Tanzabenden eingeladen wurden. Wir fragten natürlich , was da so im Angebot war und man erzählte uns, Twist, Cha Cha Cha und Wiener Walzer. Oh wir freuten und riesig, da tanzen ein großes Hobby von uns war.
Am Tag nutzen wir natürlich auch den Strand mit zum sonnen und baden. Aber wir gingen auch in Museums und Bibliotheken unsere Neugier zu stillen. In der Bibliothek fiel mir doch gleich ein Buch auf und ich schaute genauer hin. Oh, dann kam die Erinnerung, oh das ist das Buch was ich zu hause habe und voll vergessen, dieses wieder ab zu geben. Das Leihfristende war schon länger überschritten, oh oh.
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5 Jahre 7 Monate her #665
von Hibi
Die Geräte piepten.
Unaufhörlich.
Piep … piep … piep …
Jedes Mal wenn sein Herz schlug wurde dies akustisch in die Welt gesetzt.
Der Takt des Lebens.
Seines Lebens
und in seinem Leben gab es viele Lieder.
Er konnte sich noch an den Frühsommer 1930 erinnern – es war der Sommer, in dem er seine Frau kennenlernte.
Lilly, die schönste Frau die er je gesehen hatte.
Sofort wusste er:
sie oder keine.
Sie hatten so viele Gemeinsamkeiten und doch konnten sie sich immer wieder ergänzen.
Ihre größte Leidenschaft war das Tanzen.
Die Leidenschaft der Musik, die sie mittels ihrer Körper visualisieren konnten
– genauso wie das Piepen.
Sehen der Leidenschaft
– Hören des Lebens.
Ihr ganzes Leben war wie ein Cha Cha Cha …
gewitzt, kokett, frech und verspielt.
Schaut er auf sein Leben zurück, dann war es ein gutes, glückliches und langes Leben.
Auch jetzt war er glücklich, denn er spürte die inzwischen runzelige, aber trotzdem weiche Hand seiner Lilly
– ganz leicht konnte er noch ihre zarte Hand drücken.
Es war anstrengend,
alles war anstrengend geworden,
selbst das Denken über das Leben.
War das Leben doch wie ein Urlaub
– zeitlich begrenzt.
Man freut sich auf neues Leben
– 9 Monate voller Erwartungen.
Man genießt es in vollen Zügen
und wenn es vorbei ist,
dann schwelgt man in schönen Erinnerungen.
Manche sagen auch, unsere Zeit auf der Erde ist nur geliehen und wir sollten das Beste daraus machen.
Vielleicht haben auch sie Recht.
Wenn das so ist,
dann ist er inzwischen an sein Leihfristende gekommen.
Egal wie wir uns unser Leben vorstellen, das wichtigste ist doch, dass wir glücklich sind
und am Ende unserem runzeligen Spiegelbild zuzwinkern können.
Das konnte er immer.
Die Musik war vorbei.
Hibi antwortete auf Juli 2020
Die Geräte piepten.
Unaufhörlich.
Piep … piep … piep …
Jedes Mal wenn sein Herz schlug wurde dies akustisch in die Welt gesetzt.
Der Takt des Lebens.
Seines Lebens
und in seinem Leben gab es viele Lieder.
Er konnte sich noch an den Frühsommer 1930 erinnern – es war der Sommer, in dem er seine Frau kennenlernte.
Lilly, die schönste Frau die er je gesehen hatte.
Sofort wusste er:
sie oder keine.
Sie hatten so viele Gemeinsamkeiten und doch konnten sie sich immer wieder ergänzen.
Ihre größte Leidenschaft war das Tanzen.
Die Leidenschaft der Musik, die sie mittels ihrer Körper visualisieren konnten
– genauso wie das Piepen.
Sehen der Leidenschaft
– Hören des Lebens.
Ihr ganzes Leben war wie ein Cha Cha Cha …
gewitzt, kokett, frech und verspielt.
Schaut er auf sein Leben zurück, dann war es ein gutes, glückliches und langes Leben.
Auch jetzt war er glücklich, denn er spürte die inzwischen runzelige, aber trotzdem weiche Hand seiner Lilly
– ganz leicht konnte er noch ihre zarte Hand drücken.
Es war anstrengend,
alles war anstrengend geworden,
selbst das Denken über das Leben.
War das Leben doch wie ein Urlaub
– zeitlich begrenzt.
Man freut sich auf neues Leben
– 9 Monate voller Erwartungen.
Man genießt es in vollen Zügen
und wenn es vorbei ist,
dann schwelgt man in schönen Erinnerungen.
Manche sagen auch, unsere Zeit auf der Erde ist nur geliehen und wir sollten das Beste daraus machen.
Vielleicht haben auch sie Recht.
Wenn das so ist,
dann ist er inzwischen an sein Leihfristende gekommen.
Egal wie wir uns unser Leben vorstellen, das wichtigste ist doch, dass wir glücklich sind
und am Ende unserem runzeligen Spiegelbild zuzwinkern können.
Das konnte er immer.
Die Musik war vorbei.
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